Trustfactory Anwälte gegen Blogger – Mehrfach!

David gegen Goliat?

Bei der Meinungs- und Pressefreiheit ist man nicht wehrlos.

Das will ich zeigen, da mir Trustfactory einen Abmahnanwalt auf den Hals gehetzt hat, obwohl ich die eigentlich verteidigt hatte, nur eben Wunderwert nicht…. Das führte zu einer 1von5 Bewertung bei Google und prompt kam etwas vom RA. Für mich sah das recht eingespielt aus und so fand ich gleich noch jemanden, der auch mit RA konfrontiert wurde. Die meisten beugen sich ja… aber hier geht es eben um Meinungsfreiheit und vor allem, will man mich mit einer Unterlassung Mundtot machen.

NIE UND NIMMER!

Als ehemaliger Mitarbeiter der weltweit größten Nachrichtenagentur Associated Press und Blogger seit 20 Jahren, werde ich das nicht unterschreiben! Wir sind hier nicht in Russland.

Daher werde ich das öffentlich machen, Trustfactory bei Google melden und auch deren Kunden informieren, dass ich es melde. Ich habe Trustfactory auch angeschrieben und ihnen die Möglichkeit gegeben, sich zu äußern. Kam auch keine Antwort.

Trustfactory und die Rechtsanwaltskeule gegen Meinungen / Bewertungen und Kunden

Oder – Alles hat Konsequenzen 😉

Was nun kommt ist für mich das Maximum an Dummheit. Im SEO Bereich verhält man sich lieber unauffällig, dezent und unter dem Radar. Das letzte was man für sich und seine Kunden will, ist die Aufmerksamkeit von Google. Aber so glatt wie das alles gelaufen ist, hatte ich sofort die Vermutung, dass ich nicht der erste war, der ein Schreiben von einem RA erhielt. Also Google und prompt finde ich bei Trustpilot eine Warnung, dass auch ein Kunde mit einem RA Bekanntschaft machte und Trustfactory schrieb: Ist nur das letzte Mittel. Auch das kann ich gleich in der Chronologie als nicht wahr belegen. Ich werde die Tage noch genauer suchen, vielleicht finde ich weitere. Leider ist es so, dass viele vor Rechtsanwälten einknicken und löschen. Bin also gespannt, was ich vielleicht noch finde.

Worum ging es:

Ein anderer User sagte etwas zu einem der Werbevideos. Darauf ich sinngemäß: Trustfactory ist nicht schlecht, aber Wunderwert ging gar nicht und daher arbeite ich nicht mit denen zusammen.

Anmerkung: Ich habe also Trustfactory verteidigt, aber klar meine MEINUNG zu der Zweigfirma Wunderwert gesagt. Kein böses Wort, kein Gehetze oder Unwahrheiten. Ich habe alle Mails dazu hier.

Darauf kommentiert TF in etwa: Ich kann sie nicht in der Datenbank finden, daher zweifelt man an, ob ich überhaupt eine Aussage dazu machen könne. Kann gut sein, da ich Wunderwert sagte, dass man mich aus der Datenbank löschen solle.

Anmerkung: Also ich hätte als Geschäftsführer einfach danke gesagt, dass man TF verteidigt und gefragt „Was war denn die Wunderwert los?“. Nein, man feuert gleich los. Für mich ist das absoluter Kindergarten. Vielleicht auch gewohnte Handlung oder großes Ego? Zumindest überflüssig aus meiner Sicht.

Daraufhin schrieb ich zu dem anderen User, dass ich froh bin, bei solchem Gehabem auch andere Angebote einholen kann. Und ich, dass bei Google bewerte.

Das habe ich auch getan, auch das der erste Trustfactory Kontakt noch gut war und das was oben schon steht kurz zusammengefasst.

Ich frage mal: Ist das wirklich eine Firma, mit der ihr zusammenarbeiten würdet?

Tags drauf spricht mich ein User an, ob ich ihm die erwähnten Screens aus der Bewertung geben kann. Ich sehe, Beruf Rechtsanwalt. Also nein. Screen vorhanden.

Entsprechend habe ich diese Info in die Bewertung rein. Habe es ja schriftlich.

Am 25.7. schrieb ich Trustfactory an und sagte: Wenn ich etwas von einem Rechtsanwalt bekomme, verwende ich es entsprechend. Auch kam der Hinweis, dass man Dinge auch in Ruhe klärt. Keine Antwort.

10.8. Eine Mail von einem Rechtsanwalt.

Darin wird mir vorgeworfen, dass meine Bewertung Geschäftsschädigend sei. Dazu jede Menge Rechtsanwaltsgeschreibsel… naja, man kennt das. Da ich alles schwarz auf weiss habe, sage ich mal meine Meinung dazu:

Wenn man als Geschäftsführer auf Konfrontation geht, statt auf Kommunikation setzt und dann seine Rechtsanwälte schickt, sagt das wohl mehr aus als jeder weitere Kommentar. Diese Aktion ist völlig überflüssig. Letztendlich ist es der Versuch per Winkelzug der Schädigung, die Meinungsfreiheit zu beugen. Das kann durchaus auch sinnvoll in einigen Fällen sein, aber hier hat eindeutig Trustfactory den Grundstein gelegt. Wenn also jemamd geschäftsschädigend agiert hat, dann Trustfactory selber.

Natürlich mit Unterlassungsschreiben, 1300€ Rechnung.

Dabei kreidet man mir noch an, dass ich ein anderes Tool empfohlen habe. Auch Meinungsrecht. Wie dem auch sei, aus meiner Sicht ist das übertrieben und Angstmacherei.

NIE unterschreibe ich solch einen Unfug 😉 NIE.

Aber als ich sehr erfolgreich gegen einen sehr großen Stromkonzern vorgegangen bin, hat der Richter zum Schluß gesagt: Herr Balkow, sie haben einen ungemein großen Gerechtigkeitssinn und grinste leicht stolz. Ich darauf: Ja, deswegen arbeite ich bereits seit 3 Monaten mit Zoll und Staatsanwaltschaft zusammen und helfe bei der Beweissicherung, weil man nun wegen Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Sozialbetruges ermittelt. Richter nickt anerkennend, die Consultingfirma / Stromkonzern kreidebleich.

Rechtsanwalt der gegnerischen Partei gibt mir die Hand und sagt: Herr Balkow, sie sind der Eine, mit dem man nicht rechnet.  Diese Lektion werden scheinbar Trustfactory und der Rechtsanwalt nun auch machen. Zumindest gebe ich mein Bestes.

Die Konsequenzen.

  1. Ich werde mir keinen Rechtsanwalt nehmen
  2. Ich lasse es auf eine Verhandlung ankommen und eigentlich wünsche ich mir das.
  3. Ich war Mitarbeiter der weltweit größten Nachrichtenagentur Associated Press und NIEMAND wird mir meine Meinung per Unterlassung unterbinden! Wird sind hier nicht in Russland.
  4. Aber ich werde die IT Redaktionen über diesen Fall informieren und zur Verhandlung einladen bzw. Pressemitteilungen versenden. Meinungen zu unterbinden, kommt eh schlecht an, Bewertungen ein heißes Thema und dann noch per Rechtsanwalt? Mal gespannt, was die Redaktionen dazu sagen.
  5. Da The AP und DPA mittlerweile seit Jahren verbunden sind, werde ich das auch der DPA Redaktion anbieten.

Aber der Prozess dient eher dazu, dass ich im Schritt 2 noch etwas machen werden.

Da man sich mit seinen Kunden rühmt, habe ich alle heraus gefiltert die ich finden konnte. Dazu ein Backlinkcheck um die Backlinkquellen zu haben, wo man weitere Querverbindungen zu Kunden findet.

Danach werde ich die Kunden, aber auch Linkgeber informieren, dass ich im September Trustfactory bei Google melden werde. Und auch auf diesen Bericht verweisen. Dank dem RA habe ich ja alles schwarz auf weis. Ebenso Screens der Firmen, die als Referenz aufgeführt sind und dank ahrefs weitere Daten. Und da ich nur den Hinweis auf die Tatsache der Meldung mache, bleibt es jedem selber überlassen, was er damit macht. Und einen Hinweis zu geben, ist nicht strafbar…. Und dient eher dazu, dass nicht noch andere in den Blödsinn hinein gezogen werden.

Und was Google von Linkverkäufern hält, hat man vor etwa 10 Jahren bei Teliad gesehen… und was Medien von Abmahnungen halten, bei Jack Wolfskin und Dawanda…

Passend dazu habe ich nun bei den Teams von Google und Trustpilot Anfragen gestellt, ob das mit den Bewertungen öfters passiert, dass man diese per Rechtsanwalt herausnimmt. Siehe Screens. Dabei geht es um nicht personenbezogene Daten. Sollte es zu einem Prozess kommen und ich diese Daten nicht haben, werde ich das dann offiziell beantragen.

Teil 4.

Je nachdem wie das alles läuft, habe ich noch einen Teil 4 unter dem Radar. Der wird aber gleich mit vorbereitet. Paar Überraschungen für die RAs braucht es ja auch noch.

War es das wert?

Eigentlich nicht, aber jetzt schon. Da ich vermute, dass Trustfactory öfters mit Rechtsanwälten auf andere los geht um Bewertungen zu pushen, ist das in meinen Augen unseriös. Ebenso sind viele Bewertungen bei Trustpilot von Profilen, die sehr oft nur eine Bewertung abgegeben haben. Teilweise per Einladung, wodurch diese zumindest real sind. Oder auch mal 3-4. Also sehr wenige, was auch merkwürdig ist. Daher habe ich  auch so meine Vermutungen.  Ich habe dazu noch etwas gesehen, aber keinen Screen. Daher kann ich das hier nicht verwenden. Noch nicht…. Bleibe aber dran.

Vertrauen?

Das ist der eigentlich springende Punkt und daher habe ich auch bei Trustpilot und Google angefragt. Wenn Domian recht hat, dann wäre die Rechtsanwaltskeule eine Strategie um Kunden mit schlechter Erfahrung Mundtot zu machen und nach außen einen glanzvolle Fassade aufzubauen. Ist das nicht auch Kundentäuschung? Ist das vertrauenswürdig? Und falls das tatsächlich so häufig vorkommt, dass man sofort zum Rechtsanwalt greift, was ist geschehen?

Ich warte mal Google und Trustpilot ab.

Darum wird es auch gehen. Vertrauen und Reputation. Mal schauen, was man so aufdeckt… oder ob es wirklich ein Einzelfall ist.

Timeline:

15.8. – Ich habe erste Trustfactory Kunden informiert, dass ich Trustfactory im September melden werde. Ebenso die Kanzlei, dass ich das öffentlich mache, einen Presseverteiler anlege und die Presse zum Prozess einlade.

11.9. – Nächste Rechtsanwalts-Keule. Nun versucht man es mit Wettbewerbsklauseln… Ja, ich habe einige der Kunden angeschrieben und auch eine sehr interessante Mail vom Handelsblatt hier. Wieder Rechtsanwaltsdroherei… und die wissen als IT Kanzlei ganz sicher, dass ich aber auch gar nichts mit deren Geschäftsfeld zu tun habe, nur weil ein Content Angebot bei mir steht… Geht man davon aus, was der Ursprung war, nervt diese Posse von Trustfactory nur noch und ich habe so ein Bild im Kopf, Nase voll Schnee mit dem dazu passendem Ego, wutentbrannt und: Dem zeig ich es!

Aber da ich auch hier alles schriftlich habe…. das ist eben auch der Vorteil der übereifrigen Rechtsanwälte…. und nach einem Urteil kann ich mich exakt an das Urteil halten und mich im exakt rechtlichen Rahmen bewegen.

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